RADIO SCHWABEN https://www.radioschwaben.de Mehr 80er, 90er und aktuelle Hits! Wed, 17 Jun 2026 08:12:00 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Kloster Wettenhausen: Staatsminister Weimer spricht von einer „Schatzkiste von europäischer Bedeutung“ https://www.radioschwaben.de/kloster-wettenhausen-staatsminister-weimer-spricht-von-einer-schatzkiste-von-europaeischer-bedeutung-560538/ Wed, 17 Jun 2026 08:12:00 +0000 https://www.radioschwaben.de/?p=560538 Wolfram Weimer, Staatsminister für Kultur und Medien, informierte sich über den Stand der Sanierungsarbeiten am Kloster Wettenhausen. Angela

Als eine „außergewöhnliche Schatzkiste von europäischer Bedeutung“ bezeichnete Wolfram Weimer, Staatsminister für Kultur und Medien, bei seinem Besuch in Wettenhausen das barocke Kloster. Seit knapp vier Jahren wird das Gebäude saniert, nun stehen die Arbeiten kurz vor dem Abschluss. Dass das Gebäude überhaupt erhalten werden konnte, ist auch den zahlreichen Förderungen und Zuschüssen zu verdanken, die das Kloster dafür erhalten hat – auch vom Bund. Aus diesem Anlass informierte sich Staatsminister Weimer vor Ort über den Stand der Sanierung.

Und dieser fand bei seinem Rundgang nur lobende Worte. Die Handwerker, die derzeit noch an der Restaurierung der historischen Stuckdecken arbeiten, bezeichnete er als „wahre Künstler“. Sein besonderer Dank galt den Dominikanerinnen, die sich mit großem Engagement für den Erhalt des wertvollen Barockensembles einsetzen und es zugleich für die Bevölkerung zugänglich machen.

In den vergangenen Jahren wurde das Kloster Wettenhausen in drei Bauabschnitten für knapp zwölf Millionen Euro saniert. Beim Rundgang erläuterte Priorin Schwester Theresia, dass vieles von der historischen Originalsubstanz erhalten werden konnte. Dadurch hat das Kloster seinen ursprünglichen Charakter bewahrt.

Vor Beginn der Sanierung befand sich das Gebäude in einem schlechten baulichen Zustand. Die Dachbalken waren teilweise verfault und die Stuckdecke nur notdürftig gesichert. Ohne die notwendigen Maßnahmen hätte das Kloster langfristig nicht weiter genutzt werden können. Inzwischen ist das große Klausurgebäude mit den drei Türmen umfassend saniert. Bis auf wenige ausstehende Stuckarbeiten sind die Sanierungsarbeiten abgeschlossen.

Auch weitere Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Kommune hoben die Bedeutung des Klosters hervor. Die Landtagsabgeordnete Jenny Schack bezeichnete es als einen Ort, der „weiter wächst und Menschen zusammenbringt“. Kammeltals Bürgermeister Thorsten Wick unterstrich die große Bedeutung des Klosters für die Gemeinde und bezeichnete es als ihr Aushängeschild.
Die Sanierung wurde zu einem überwiegenden Teil durch Fördermittel finanziert. Rund 90 Prozent der Gesamtkosten, also 10,8 Millionen Euro, konnten auf diese Weise gedeckt werden. Fünf Millionen Euro kamen vom Bund, drei Millionen Euro von der Diözese Augsburg und weitere drei Millionen Euro vom Land beziehungsweise aus öffentlichen Mitteln, darunter aus dem Entschädigungsfonds, vom Denkmalamt, vom Bezirk Schwaben, vom Landkreis Günzburg und von der Gemeinde Kammeltal. Die Ordensgemeinschaft selbst brachte 1,2 Millionen Euro auf.

Die feierliche Einweihung des sanierten Klostergebäudes ist für den 12. September 2026 vorgesehen. Geplant sind ein Pontifikalamt, eine Feierliche Heilige Messe, mit dem Bischof, die Segnung der Räume, ein Festakt sowie ein Tag der offenen Tür für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger.

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Von Coworking bis Foodsharing: UmsteigeStation wird zum neuen Treffpunkt in Offingen https://www.radioschwaben.de/von-coworking-bis-foodsharing-umsteigestation-wird-zum-neuen-treffpunkt-in-offingen-560529/ Wed, 17 Jun 2026 08:08:46 +0000 https://www.radioschwaben.de/?p=560529 Hans-Peter Sander, Prof. Dr. Dr. Markus Schick, Bürgermeister Thomas Wörz, Landrat Dr. Hans Reichhart, Landtagsabgeordnete Jenny Schack (von links) bei der UmsteigeStation in Offingen.

Aus einem alten Bahnhofsgebäude ist ein multifunktionaler Gemeindetreffpunkt entstanden. Die „UmsteigeStation“ in Offingen zeigt, wie bestehende Infrastruktur auf dem Land zukunftsorientiert genutzt werden kann. Was mit englischen Begriffen wie „Coworking-Space“, „Foodsharing“ und „Repair-Café“ für manche recht abstrakt klingen mag, ist in erster Linie ein neuer Treffpunkt in der Marktgemeinde Offingen.

Mit WLAN-Ausstattung, Bildschirmarbeitsplätzen und einer Besprechungsecke stehen beim Coworking Arbeitsplätze für all jene bereit, die kein eigenes Büro haben, aber ab und zu eines benötigen. Beim Repair-Café steht das Thema Nachhaltigkeit im Vordergrund, denn nicht alles, was kaputt ist, muss gleich im Müll landen. Oft kann es mit einfachen Mitteln repariert werden. Wie das funktioniert, wird im Repair-Café gezeigt. Bereits jetzt haben sich die Räumlichkeiten für das Foodsharing in der „UmsteigeStation“ bewährt. Lebensmittel, die sonst auf dem Müll gelandet wären, werden hierhergebracht. Wer etwas benötigt, kann sich unkompliziert und kostenlos bedienen.

Das Projekt „UmsteigeStation“ wurde im Rahmen des Bundesprogramms „LandStation“ mit 80 Prozent der förderfähigen Kosten vom Bund finanziert. Vor diesem Hintergrund besuchten Prof. Dr. Dr. Schick (Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Heimat), die Landtagsabgeordnete Jenny Schack und Landrat Hans Reichhart den Offinger Bürgermeister Thomas Wörz, um sich vor Ort ein Bild von der Entwicklung und den Möglichkeiten des Projekts zu machen. Auch Hans-Peter Sander von CoWorkLand war bei dem Termin anwesend. Er berät und unterstützt das Projekt im Bereich Coworking am Offinger Bahnhof.

Mit der „UmsteigeStation“ ist in Offingen ein Ort entstanden, an dem verschiedene Angebote unter einem Dach zusammengeführt werden. Das frühere Bahnhofsgebäude wird damit nicht nur erhalten, sondern zugleich zu einem lebendigen Treffpunkt mit praktischem Nutzen für die Gemeinde und die Region weiterentwickelt. Bürgermeister Thomas Wörz betonte: „Unter einem Dach bündeln wir möglichst viele Angebote, die einzeln nicht realisierbar gewesen wären. Zusammen funktioniert es.“

Staatssekretär Prof. Dr. Dr. Schick würdigte das Projekt als Beispiel für eine gelungene Entwicklung im ländlichen Raum. „Genau solche Projekte brauchen wir. Unser Ziel ist es, für Probleme vor Ort Lösungen zu finden“, erklärte Schick bei seinem Besuch in Offingen.

Landrat Hans Reichhart unterstrich die Bedeutung des Projekts für die Entwicklung des Landkreises Günzburg. Mit der „UmsteigeStation“ werde deutlich, wie durch Engagement vor Ort, kluge Förderprogramme und eine enge Zusammenarbeit verschiedener Akteure ein echter Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger entstehe.

Die Landtagsabgeordnete Jenny Schack betont: „Dieser Ort zeigt, was möglich ist, wenn wir bestehende Infrastruktur neu denken. Aus einem einst reinen Verkehrsknotenpunkt ist ein lebendiger sozialer Raum geworden, der Offingen noch lebenswerter macht und Menschen über Generationen hinweg verbindet.“

Hans-Peter Sander von CoWorkLand betonte insbesondere die Chancen, die sich durch das Coworking-Angebot im ehemaligen Bahnhofsgebäude ergeben. „Coworking kann gerade im ländlichen Raum ein wichtiger Baustein sein, um neue Arbeitsformen zu ermöglichen“, sagte Sander.

Die Verantwortlichen sehen in der „UmsteigeStation” ein Projekt mit Modellcharakter. Die bereits umgesetzten Projekte zeigen, wie vielseitig ein ehemaliges Bahnhofsgebäude genutzt werden kann. Zugleich sollen weitere Ideen entwickelt und geprüft werden, um das Angebot in Offingen noch weiter auszubauen.

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Günzburger Senioren zu Gast in Neuburg an der Donau https://www.radioschwaben.de/guenzburger-senioren-zu-gast-in-neuburg-an-der-donau-560517/ Wed, 17 Jun 2026 08:06:59 +0000 https://www.radioschwaben.de/?p=560517 Gruppenfoto der Senioren in Neuburg an der Donau

Bei einem Besuch in Neuburg an der Donau konnten sich Günzburger und Neuburger Senioren austauschen. Es ging um Stadtgeschichte, Erfahrungen aber auch um Hürden im Alter.

Nach dem Besuch einer Delegation des Seniorenbeirats Neuburg vor zwei Jahren beim Seniorenbeirat Günzburg, haben sich nun die Günzburger auf nach Neuburg an der Donau gemacht. Ziel des Treffens war die Fortsetzung des begonnenen Gedanken- und Erfahrungsaustauschs über die vielfältigen Aufgaben und Herausforderungen der Seniorenarbeit.

Für die Gäste aus Günzburg hatte der Seniorenbeirat Neuburg ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet: So durften die Günzburger während einer historischen Stadtführung in die Zeit des Pfalzgrafen Ottheinrich zurückreisen. Sie bekamen zudem Einblick in die Verwaltungsarbeit eines Bürgerhauses und die Bedeutung der dort stattfindenden Seniorennachmittage.

Wichtig für die beiden Beiräte war vor allem der Austausch im Rathaus. Die Senioren diskutierten über die Schwierigkeiten, die viele ältere Menschen im Umgang mit der fortschreitenden Digitalisierung haben, sie gingen Fragen der Verkehrsinfrastruktur nach, beleuchteten altersgerechte Wohnformen sowie die Sicherstellung einer ausreichenden ärztlichen und pflegerischen Versorgung. Auch Neuburgs Oberbürgermeister Gerhard Schoder begrüßte die Besucher und würdigte den hohen Stellenwert der ehrenamtlichen Seniorenarbeit in beiden Städten. In Zukunft möchten sich die Beiratsmitglieder weiter austauschen.

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Stadt Günzburg sichert ortsbildprägende Trauerweide in der Schöblstraße https://www.radioschwaben.de/stadt-guenzburg-sichert-ortsbildpraegende-trauerweide-in-der-schoeblstrasse-560502/ Wed, 17 Jun 2026 08:04:52 +0000 https://www.radioschwaben.de/?p=560502 Die Krone der 13 Meter hohen Trauerweide in der Schöblstraße wird durch Scherenstützen entlastet

Der Erhalt des städtischen Baumbestands hat für die Günzburger Stadtverwaltung eine hohe Priorität. Wie viel Aufwand, Kreativität und handwerkliche Fachkompetenz die Stadt in den Erhalt einzelner Bäume investiert, zeigt sich aktuell in der Schöblstraße. Mit einer maßgeschneiderten, intern entwickelten statischen Konstruktion rettet der städtische Bauhof eine stark gealterte Trauerweide vor dem drohenden Auseinanderbrechen und sichert gleichzeitig den angrenzenden, stark frequentierten Verkehrsraum.

Die Hängeweide ist mit ihrer malerischen Krone, einer Höhe von rund 13 Metern und einem beachtlichen Stammumfang von 410 Zentimetern sowie einem Stammdurchmesser von 130 Zentimetern ein ortsbildprägender und markanter Baum. Allerdings befindet sich das imposante Gehölz in einer fortgeschrittenen Alterungsphase. Bereits im Jahr 2020 wurden im Rahmen der regelmäßigen Baumkontrolle sogenannte Bohrwiderstandsmessungen durchgeführt, um die Stabilität präzise einschätzen zu können.

Hierbei zeigten sich bereits deutliche Schäden an Stamm und Krone. Bislang konnte die Vitalität des Baumes durch schonende Entlastungsschnitte gesichert werden, doch als im Herbst 2025 infolge eines schweren Sturms ein größerer Starkast ausbrach, bestand dringender Handlungsbedarf.

Um den Baum als Ganzes für die Bürger zu erhalten, hat der städtische Bauhof eine innovative Idee in die Tat umgesetzt: Eine eigens angefertigte Kronensicherung mittels massiver Scherenstützen. Diese robusten Stützen wurden vom Bauhof in Eigenregie konstruiert und angefertigt. Sie entlasten die Krone und minimieren so den physikalischen Druck auf die tiefe Vergabelung des Stammes. Ohne diesen Eingriff würde der Stamm unweigerlich auseinanderbrechen. Die Stadtverwaltung beweist, dass sie durch maßgeschneiderte Lösungen auch dort Bäume erhält, wo oft nur eine Fällung als Ausweg gesehen wird.

Der Aufwand zum Erhalt der Trauerweide rechtfertigt sich insbesondere durch den enormen ökologischen Wert des Baumes. Weiden sind in feuchten Bereichen Pioniergewächse der sogenannten Weichholzaue. Mit ihrem flachen Wurzelsystem stabilisieren sie Uferbereiche und vermindern die Bodenerosionsgefahr. Mit zunehmendem Alter wird der Stamm innen hohl; dies schafft in der Natur wertvollen, geschützten Unterschlupf für höhlenbewohnende Tierarten, Vögel und Insekten. Zudem ist die Trauerweide im Frühjahr eine der ersten und somit überlebenswichtigen Nahrungsquellen für Wildbienen nach dem Winter.

Da sich die Trauerweide in der Schöblstraße direkt neben einer Straße, einem Radweg und einem Fußweg befindet, wurde auch stark an die Verkehrssicherheit gedacht. Neben den stützenden Scherenkonstruktionen ist es daher notwendig, den direkten Gefahrenbereich unter der Krone dauerhaft mit einem Schutzzaun zu sichern. Der Aufenthalt im unmittelbaren Kronenbereich ist für Passanten somit künftig nicht mehr zugänglich.

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Von Photovoltaik bis E-Mobilität https://www.radioschwaben.de/von-photovoltaik-bis-e-mobilitaet-560472/ Wed, 17 Jun 2026 07:56:26 +0000 https://www.radioschwaben.de/?p=560472 . Was sollte man bei der Planung einer Photovoltaik-Anlage berücksichtigen? Lohnt sich ein Speicher? Wie kann es mit einer PV-Anlage nach dem Ende der 20-jährigen EEG-Vergütung weitergehen? Auf was gilt es beim Kauf eines E-Autos zu achten, wo kann man laden und ist ein E-Auto wirklich umweltfreundlicher als ein Verbrenner?
Die Fachstelle für Klimaschutz am Landratsamt Unterallgäu bietet im Juli und August 2026 zusammen mit mehreren Partnern ein vielfältiges Vortrags- und Beratungsangebot, um Bürger, Unternehmen und Gemeinden bei diesen und vielen weiteren Fragen zu unterstützen. Folgende kostenfreie Angebote stehen zur Verfügung:

• Online-Vortrag „Photovoltaik, Speicher & Co – ihr effizientes Zusammenspiel im Eigenheim“ am Donnerstag, 23. Juli, 18.30 bis 20 Uhr (Anmeldung bis 16. Juli):
Photovoltaik, Batteriespeicher, Wärmepumpe und E-Auto entfalten ihr volles Potenzial erst im richtigen Zusammenspiel. In diesem Online-Vortrag wird gezeigt, wie man die Erzeugung und den Verbrauch des eigenen Solarstroms effektiv koordiniert, den Eigenverbrauch optimiert und die Energiekosten reduziert. Anhand praxisnaher Beispiele werden typische Anwendungen im eigenen Haushalt erläutert und die Teilnehmenden erhalten einen fundierten Einblick in moderne Energiesysteme.
Referent ist Dr.-Ing. Johannes Weniger, Dozent an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin und Experte für Photovoltaik und Stromspeicher. Organisiert wird die Veranstaltung von den Klimaschutzbeauftragten des Landkreises Oberallgäu in Kooperation mit der Fachstelle für Klimaschutz am Landratsamt Unterallgäu und weiteren Partnern.

• Online-Vortrag „Mein nächstes Auto, ein E-Auto? – Tipps zu Entscheidung, Kauf und Nutzung“ am Donnerstag, 30. Juli, 18.30 bis 20.30 Uhr (Anmeldung bis 28. Juli):
„Verbrenner, E-Auto oder Hybrid?“: Wer sich ein Auto anschaffen möchten, steht vor dieser Frage. In diesem Online-Vortrag werden verschiedene Faktoren beleuchtet, die bei der Entscheidung eine Rolle spielen können, von der Reichweite, über die Wirtschaftlichkeit bis hin zur Umweltfreundlichkeit. Weiterhin geht es darum, was man bei der Auswahl eines E-Autos beachten sollte, welche Lademöglichkeiten es gibt und mit welchen Förderungen man rechnen kann. Außerdem ist genügend Zeit für Fragen eingeplant.
Referent ist Daniel Eisel, Energieberater für die Verbraucherzentrale Bayern. Organisiert wird die Veranstaltung von der Fachstelle für Klimaschutz am Landratsamt Unterallgäu in Kooperation mit der Energieberatung der Verbraucherzentrale Bayern. Außerdem stellt sich die Interessensgemeinschaft zur Förderung der Elektromobilität im Unterallgäu vor.

• Individuelle Beratungen zu Photovoltaik und Speicher am Montag und Dienstag, 27. und 28. Juli, im Landratsamt Unterallgäu in Mindelheim und am Montag und Dienstag, 3. und 4. August, online (Anmeldung erforderlich und möglich, solange Termine verfügbar sind):
Für alle, die ihre konkrete Situation gerne mit einem Experten besprechen möchten, organisiert die Fachstelle für Klimaschutz individuelle Präsenz- und Online-Beratungen. Berater ist Michael Vogtmann von der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie. Eine Beratung dauert 75 Minuten. Wichtig: Der Standort der betroffenen PV-Anlage oder des Speichers muss sich im Unterallgäu befinden.

• Solarpotenzialkataster Unterallgäu:
Im Online-Tool „Solarpotenzialkataster“ können alle Unterallgäuerinnen und Unterallgäuer mit wenigen Klicks herausfinden, ob ihr Dach für Photovoltaik und Solarthermie geeignet ist und eine erste Konfiguration mit Wirtschaftlichkeitsberechnung vornehmen. Auch eine Wärmepumpe, ein Speicher und ein E-Auto lassen sich berücksichtigen.

Anmelden kann man sich zu den Vorträgen und Beratungen HIER. Hier findet man auch weitere Informationen und das Solarpotenzialkataster.

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Aufforderung zur Jahreszahlung der Grundsteuer https://www.radioschwaben.de/aufforderung-zur-jahreszahlung-der-grundsteuer-560466/ Wed, 17 Jun 2026 07:48:38 +0000 https://www.radioschwaben.de/?p=560466 Die Jahreszahlung der Grundsteuer wird zum 1. Juli 2026 fällig.

Die Höhe der Zahlung für die Grundsteuer geht aus dem aktuellen Steuerbescheid 2026 hervor. Dieser Bescheid 2026 gilt bis zu einer Änderung weiter.

Diese Grundsteuer – Zahlungsaufforderung gilt nicht für Steuerpflichtige, die der Stadtverwaltung ein SEPA-Lastschriftmandat / eine Abbuchungsermächtigung erteilt haben.

Säumniszuschläge müssen berechnet werden, wenn die Steuern drei Tage nach Ablauf des Zahlungstermins noch nicht bei der Stadtkasse eingegangen sind. Im Falle einer Mahnung muss außerdem eine Mahngebühr erhoben werden.

Wir bitten, die Steuerbeträge unter Angabe des Kassenzeichens auf Ihrem Bescheid auf eines unserer Konten zu überweisen.

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Generalsanierung des Eingangs-, Aula- sowie Umkleide- und Sozialbereichs an der Gebrüder-Röls-Schule https://www.radioschwaben.de/generalsanierung-des-eingangs-aula-sowie-umkleide-und-sozialbereichs-an-der-gebrueder-roels-schule-560454/ Wed, 17 Jun 2026 07:47:16 +0000 https://www.radioschwaben.de/?p=560454 An der Gebrüder-Röls-Schule läuft die Generalsanierung des Eingangs-, Aula- sowie des Umkleide- und Sozialbereichs. Die Maßnahme ist Teil der umfassenden Modernisierung des Schulgebäudes.

Ein wichtiges Ziel der Baumaßnahme ist es, die Schule künftig vollständig inklusionsgerecht zu gestalten. Hierzu wird ein Aufzug an das Gebäude angebaut, der einen barrierefreien Zugang zu allen relevanten Bereichen ermöglichen soll und die Nutzung für Schülerinnen und Schüler sowie alle weiteren Nutzergruppen deutlich verbessert.

Derzeit werden vorbereitende Abbruch- und Tiefbauarbeiten durchgeführt. Im weiteren Verlauf schließen sich die Rohbauarbeiten für den An- und Umbau an.

Beteiligt an der Umsetzung sind das städtische Hochbauteam, die Firma Eigner Bau sowie dasArchitekturbüro Kandler, die das Projekt gemeinsam begleiten. Mit der Maßnahme wird die Schulinfrastruktur Schritt für Schritt modernisiert und nachhaltig weiterentwickelt.

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KI-Azubi-Challenge könnte bayernweit Schule machen https://www.radioschwaben.de/ki-azubi-challenge-koennte-bayernweit-schule-machen-560430/ Wed, 17 Jun 2026 07:45:22 +0000 https://www.radioschwaben.de/?p=560430 Bei der Siegerehrung der KI-Azubi-Challenge freuten sich die Gewinner von der Berufsschule Aichach über ihre Preise. Mit im Bild sind Dr. Marietta Menner (hintere Reihe, links), Leiterin des Bildungsprogramms des KI-Produktionsnetzwerks der Universität Augsburg, Dr. Christian Fischer (hintere Reihe, 2. v. l.), stellvertretender Leiter des Bereichs Berufliche Bildung der IHK Schwaben, Michael Appel (hintere Reihe, 2. v. r.), Vorstandsmitglied der Sparkasse Altbayern und Projektpate für die KI-Azubi-Challenge, sowie Jens Walter (hintere Reihe, rechts), IHK-Regionalgeschäftsführer für den Wirtschaftsraum Augsburg.

Egal ob Industrie, Verwaltung, Logistik, Handel oder Dienstleistungen – es gibt kaum ein Berufsbild, das künftig ohne Künstliche Intelligenz auskommen wird. Um die Fachkräfte von morgen darauf optimal vorzubereiten, kommt den Schulen eine Schlüsselrolle zu. Die Berufsschulen im Wittelsbacher Land sind dabei Vorreiter. Rund 150 Schülerinnen und Schüler vom Standort Aichach haben im vergangenen Jahr an der „KI-Azubi-Challenge“ teilgenommen. Ermöglicht wurde der Wettbewerb vom KI-Produktionsnetzwerk an der Universität Augsburg und der IHK Schwaben. Jetzt wurden die Sieger der Challenge gekürt. Das Projekt könnte nun sogar bayernweit Schule machen.

Für junge Menschen ist Künstliche Intelligenz ein ständiger Begleiter: Sie fragen ChatGPT um Rat bei der Referatserstellung, chatten mit KI-Bots oder lassen ihre Präsentation von Gemini optimieren. Aber wie kann man selbst ein KI-Modell trainieren? Mit dieser Frage befassten sich Auszubildende unterschiedlicher Fachrichtungen, die an der Aichacher Berufsschule unterrichtet werden, im Rahmen der „KI-Azubi-Challenge“. Die Schülerinnen und Schüler, zwischen 16 und 25 Jahre alt, arbeiteten dazu mit einem vortrainierten Objekterkennungsmodell. Eine Woche lang hatten die Schülerinnen und Schüler während der Projektphase im vergangenen November Zeit, das Modell so zu optimieren, dass es Schrauben, Muttern und Beilagscheiben möglichst präzise bestimmen kann. Dafür mussten zunächst eigene Bilddatensätze erstellt werden. Die Azubis fotografierten die bereitgestellten Objekte und kennzeichneten die Bilder mit einer speziellen Software. Anschließend experimentierten sie mit Modellgrößen und Trainingsparametern, veränderten die Datenqualität, analysierten Ergebnisse und verbesserten ihre KI. Sieger wurde das Team, dessen KI-Modell die Objekte auf bislang unbekannten Bildern möglichst genau bestimmte. Jetzt wurden die Gewinner bei einer Feierstunde im Showroom des KI-Produktionsnetzwerks an der Universität Augsburg ausgezeichnet.Preise gab es für die Siegerklasse, eine zehnte Klasse mit angehenden Industriekaufleuten, sowie die besten Azubis.

Fit in wichtigen Zukunftsfeldern

„Die Challenge fördert wichtige Zukunftskompetenzen, die Unternehmen künftig in nahezu allen Bereichen benötigen, vom datenbasierten Arbeiten bis zum analytischen Denken“, sagt Dr. Marietta Menner, Leiterin des Bildungsprogramms des KI-Produktionsnetzwerks der Universität Augsburg. Sie und ihr Team begleiteten die Azubis fachlich bei dem Projekt. Initiiert wurde die Challenge von Mitgliedsunternehmen der IHKRegionalversammlung Aichach-Friedberg. Die IHK Schwaben hat es sich in der aktuellen Legislaturperiode zur Aufgabe gemacht, in regionalen Arbeitskreisen u. a. das Thema Bildung zu forcieren. Unter der Federführung von Michael Appel von der Sparkasse Altbayern haben Unternehmerinnen und Unternehmer die KI-Challenge ins Leben gerufen. „Mit der KI Azubi-Challenge möchten wir den Auszubildenden einen praxisnahen Zugang zu Künstlicher Intelligenz ermöglichen und Berührungsängste abbauen“, sagt Projektbetreuer Dr. Christian Fischer, stellvertretender Leiter des Bereichs Berufliche Bildung bei der IHK Schwaben. Das ist gelungen. „Die prämierten Ergebnisse derSchülerinnen und Schüler zeigen eindrucksvoll, dass bereits mit überschaubaren Mitteln und einer strukturierten Vorgehensweise leistungsfähige KI-Anwendungen entstehen können.“

Aichacher Erfahrungen sollen weiter genutzt werden
Mit dem Aichacher Pilotprojekt ist die KI-Azubi-Challenge aber noch nicht zu Ende. „Die gewonnenen Erfahrungen werden genutzt, um weitere Bildungsangebote für Auszubildende, Lehrkräfte und Unternehmen mit der Universität Augsburg zu entwickeln“, sagt Dr. Christian Fischer. „Ziel ist es, KI-Kompetenzen noch stärker in die berufliche Bildung zu integrieren und den Austausch zwischen Schulen, Ausbildungsbetrieben und Wissenschaft auszubauen.“ Derzeit laufen Gespräche, die KI-Azubi-Challenge zum Modell für andere Schulen in Bayern zu machen. „Das Pilotprojekt hat gezeigt, dass interaktive und praxisnahe Lernformate junge Menschen besonders motivieren und wir Zukunftstechnologien so noch erfolgreicher in die Schulen tragen können“, betont Marietta
Menner.

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Leichter Rückgang der Einwohnerzahlen im Landkreis Unterallgäu https://www.radioschwaben.de/leichter-rueckgang-der-einwohnerzahlen-im-landkreis-unterallgaeu-560409/ Wed, 17 Jun 2026 07:41:11 +0000 https://www.radioschwaben.de/?p=560409 Nach den nun bekanntgegebenen Zahlen des Bayerischen Landesamts für Statistik lebten zum Stichtag 31.12.2025 genau 147.386 Menschen im Unterallgäu. Das sind 164 weniger als am 30.06.2025. Die in den Jahren zuvor kontinuierlich gestiegenen Einwohnerzahlen sind damit im zweiten Halbjahr 2025 erstmals leicht gesunken, was der Entwicklung auf Landesebene entspricht. Denn wie im gesamten Freistaat Bayern gab es im Landkreis mehr Sterbefälle als Geburten. Dieser so genannte Sterbefallüberschuss war zwar schon in den letzten Jahren zu beobachten, er hat jedoch zugenommen und das Plus, das der Landkreis bei den Zuzügen gegenüber den Fortzügen zu verzeichnen hat, reicht nicht aus, um die Zahl der Sterbefälle auszugleichen.

Bad Wörishofen bleibt mit 16.893 Einwohnern die größte Stadt, die Kreisstadt Mindelheim liegt mit 15.296 an zweiter und die Marktgemeinde Ottobeuren mit 8.429 Einwohnern an dritter Stelle. Nach wie vor sind die kleinsten Gemeinden des Unterallgäus Böhen mit 784 und Pleß mit 906 Einwohnern.

 

Gemeinde Einwohnerstand am  
30.06.2025 31.12.2025 Zu-/Abgang
       
Amberg 1.542 1.552 +10
Apfeltrach 983 991 +8
Babenhausen 5.705 5.694 -11
Bad Grönenbach 5.773 5.771 -2
Bad Wörishofen 16.981 16.893 -88
Benningen 2.121 2.124 +3
Böhen 775 784 +9
Boos 2.363 2.384 +21
Breitenbrunn 2.300 2.322 +22
Buxheim 3.125 3.147 +22
Dirlewang 2.277 2.285 +8
Egg a.d. Günz 1.158 1.192 +34
Eppishausen 1.950 1.934 -16
Erkheim 3.191 3.220 +29
Ettringen 3.462 3.476 +14
Fellheim 1.124 1.123 -1
Hawangen 1.267 1.262 -5
Heimertingen 1.841 1.868 +27
Holzgünz 1.371 1.378 +7
Kammlach 1.853 1.862 +9
Kettershausen 1.905 1.874 -31
Kirchhaslach 1.317 1.312 -5
Kirchheim i. Schw. 2.520 2.528 +8
Kronburg 1.767 1.756 -11
Lachen 1.689 1.697 +8
Lauben 1.396 1.391 -5
Lautrach 1.281 1.273 -8
Legau 3.219 3.232 +13
Markt Rettenbach 4.038 4.037 -1
Markt Wald 2.115 2.072 -43
Memmingerberg 2.950 2.951 +1
Mindelheim 15.536 15.296 -240
Niederrieden 1.512 1.517 +5
Oberrieden 1.193 1.202 +9
Oberschönegg 1047 1074 +27
Ottobeuren 8.478 8.429 -49
Pfaffenhausen 2.671 2.678 +7
Pleß 903 906 +3
Rammingen 1.618 1.576 -42
Salgen 1.455 1.464 +9
Sontheim 2.754 2.794 +40
Stetten 1.477 1.477 0
Trunkelsberg 1.731 1.730 -1
Türkheim 7.436 7.454 +18
Tussenhausen 3.032 3.040 +8
Ungerhausen 1.113 1.114 +1
Unteregg 1.391 1.414 +23
Westerheim 2.231 2.225 -6
Wiedergeltingen 1.461 1.472 +11
Winterrieden 932 936 +4
Wolfertschwenden 2.109 2.102 -7
Woringen 2.111 2.101 -10
Kreissumme 147.550 147.386 -164

 

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opernikus-Symposium 2026 in Augsburg: Digitalminister sieht Energiewende als „Fusion von Ökologie und Ökonomie“ https://www.radioschwaben.de/opernikus-symposium-2026-in-augsburg-digitalminister-sieht-energiewende-als-fusion-von-oekologie-und-oekonomie-560394/ Wed, 17 Jun 2026 07:35:35 +0000 https://www.radioschwaben.de/?p=560394 Ein flammendes Plädoyer dafür, die Klimawende nicht durch Verbote sondern mittels Innovation zu meistern, hielt Bayerns Digitalminister Dr. Fabian Mehring beim Kopernikus-Symposium 2026 im Augsburger Kongress am Park. Die bundesweite Abschlussveranstaltung des mit 400 Millionen geförderten, größten deutschen Forschungsprogramms zur Energiewende brachte führende Köpfe aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik aus der ganzen Republik zusammen, um den Transfer von Forschung in die praktische Umsetzung zu beschleunigen. Digitalminister Dr. Fabian Mehring betonte in seiner Keynote: „Klimawandel und Digitalisierung sind die beiden großen Masterthemen unserer Zeit. Technologie und Umweltschutz sind dabei keine Widersprüche. Stattdessen sind Innovationen unser Schlüssel zu einer nachhaltigen Zukunft und künftigem wirtschaftlichen Erfolg.“

Bereits heute unterstützt das Bayerische Staatsministerium für Digitales Städte, Gemeinden und Landkreise mit innovativen digitalen Werkzeugen bei der besseren Bewältigung der Folgen des Klimawandels. Mit dem Förderprogramm „Kommunal? Digital!“ wurden zehn bayerische Modellprojekte mit insgesamt mehr als vier Millionen Euro unterstützt – von digitalem Energiemanagement über Klimaresilienz bis hin zu intelligentem Hochwasserschutz. Gleichzeitig hat das Digitalministerium mit „TwinBy – Digitale Zwillinge für Bayern“ die Grundlage geschaffen, damit Kommunen digitale Abbilder ihrer Infrastruktur für die kommunale Wärmeplanung, Energieversorgung und nachhaltige Stadtentwicklung nutzen können. Das Fördervolumen umfasste hier rund 1 Mio. Euro für 17 Projekte. Mit der neuen Plattform twin.bydata werden erfolgreiche Lösungen zukünftig dauerhaft skalierbar und für weitere Kommunen einfach nachnutzbar.

Minister Dr. Mehring sieht die Energiewende dabei nicht allein als ökologische Notwendigkeit, sondern auch als wirtschaftliche Zukunftschance. „Der Klimawandel ist eine physikalische Realität – gänzlich unbeeindruckt davon, wer gerade im Weißen Haus regiert. Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht, ob die Transformation kommt, sondern wer mit ihr die Märkte der Zukunft erobert. Bayern setzt daher voll auf Technologie, Unternehmergeist und digitale Innovationen. Unser Ziel ist es, aus der Ökologie eine neue Ökonomie zu entwickeln. Wir wollen Fortschritt gestalten statt Verzicht verwalten“, so Minister Dr. Mehring.

Dass das bundesweit bedeutende Kopernikus-Symposium nach Augsburg kommt, hat für den aus der Region stammenden Digitalminister besondere Bedeutung. Die Fuggerstadt werde damit für zwei Tage zum Treffpunkt derjenigen, die die Zukunft der Energiewende gestalten. „Augsburg zeigt beispielhaft, wie Innovationskraft aus den Regionen heraus entsteht. Gerade in Bayerisch-Schwaben verbinden sich industrielle Stärke, wissenschaftliche Exzellenz und unternehmerischer Mut. So entstehen bei uns am Lech wichtige Impulse für die Energiewende und die Wettbewerbsfähigkeit ganz Deutschlands“, verweist Dr. Mehring etwa auf das im Kopernikus-Projekt SynErgie von Prof. Buhl gemeinsam mit der Firma UPM in der Fuggerstadt etablierte Reallabor zur regionalen Flexibilisierung der Industrie-Netzentgelte.

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